Die Galloway-Zucht am Adelberg

Seit 1990 züchten wir schwarze Galloways. Unsere Herden weiden auf ökologisch bewirtschafteten Mittelgebirgsstandorten im Naturpark und Biosphärenreservat Pfälzerwald. Bei artgerechter ganzjähriger Freilandhaltung wachsen die Tiere ihrer Rasse entsprechend robust, widerstandsfähig und ausgeglichen heran.

Wir vermarkten ausschließlich direkt an unsere Kunden. Haben Sie noch Fragen oder wollen Sie unseren Betrieb besichtigen? Sie sind jederzeit herzlich willkommen. Verbinden Sie es doch mit einem Urlaub in einer unserer Ferienwohnungen. Weitere Infos unter www.adelberg-galloway.de oder www.josefshof-pfalz.de.

Artgerechte Tierhaltung

Derzeit weiden bei uns 5 Herden mit insgesamt ca. 140 Tieren. Kern des Bestandes sind 3 Zuchtbullen und 44 Mutterkühe, die alle deutscher Abstammung sind. Der Betrieb ist hauptsächlich auf die Erzeugung von Qualitäts-Rindfleisch ausgerichtet. Außerdem verkaufen wir Tiere aus unserer Zucht.

Artgerecht ist demgemäß die Ein- und Ausrichtung des Betriebes. Die Rinder werden ganzjährig im Freien gehalten. Keine der Betriebsflächen wird gedüngt noch in irgendeiner Weise chemisch behandelt. In den offenen Jahreszeiten ernähren sich die Rinder ausschließlich vom Aufwuchs der Weiden; im Winter erhalten sie dazu selbst geerntetes Heu und kleine Mengen Grassilage.
Die Belegung der Rinder erfolgt ausschließlich im Natursprung. Die Abkalbung geschieht grundsätzlich ohne Hilfe. Die Kälber wachsen bis zum Absetzen (10 Monate) an der Seite ihrer Mütter heran. Alle Jungtiere werden, nach Geschlechtern getrennt, naturbelassen aufgezogen. Weibliche Rinder werden ihrer Entwicklung entsprechend, jedoch frühestens mit 22 Monaten zur Belegung zugelassen. So haben die Tiere für eine natürliche, rassengerechte Entwicklung die entsprechende Zeit. Männliche Tiere werden mit einem Alter von ca. 30 Monaten geschlachtet.

http://www.adelberg-galloway.de


Erzeugung von Qualitätsfleisch

Philosophie des Betriebes ist es, einerseits eine größtmögliche Naturnähe aller Prozesse und Bedingungen zu erreichen und andererseits ein qualitativ hochwertiges Fleisch zu erzeugen. Den Einklang zwischen Naturbewahrung und Fleischproduktion stellen die Galloways in einzigartiger Weise her. Einerseits sind die Galloways dadurch, dass sie eine sehr alte und ursprüngliche Rinderrasse sind für eine weitestgehend natürliche Haltung vorzüglich geeignet, andererseits entspricht Gallowayfleisch den höchsten Anforderungen an die Bekömmlichkeit und den Genuss von Rindfleisch.

Wenn möglich schießen wir die Tiere direkt auf der Weide. Wenn dies gerade nicht möglich ist, werden die Tiere schonend und immer einzeln von einer ihnen vertrauten Person zu unserem Landmetzger in ca. 15 Min. Entfernung gefahren. Unmittelbar nach der Ankunft dort werden sie in unserem Beisein stressfrei und fachgerecht geschlachtet.


Pflege wertvoller Kulturlandschaft

Im November 1992 erhielt der Naturpark Pfälzerwald die Anerkennung als Biosphärenreservat der UNESCO. Eines der Ziele des Biosphärenreservates ist es, das Fortbestehen der Kulturlandschaft mit ihren wert-vollen Bestandteilen, insbesondere Offenlandstruk-turen wie Wiesen und Weiden magerer Standorte zu sichern.

Eine Mittelgebirgsregion wie der Pfälzerwald, mit überwiegend kargen, sandigen Böden, eignet sich aus landwirtschaftlicher Sicht ausschließlich für die extensive Tierhaltung. Robuste Weidetiere wie Galloway-Rinder oder Heidschnucken finden hier ideale Weidegründe. Zersplitterte Besitzverhältnisse und die fortschreitende Verbuschung aufgegebener Äcker und Wiesen stellen die heutigen Probleme für die noch wenigen aktiven Landwirte dar.

Nachdem von uns anfangs nur Flächen bei Wernersberg beweidet wurden, kamen nach und nach weitere Flächen bei Annweiler am Trifels, Rinnthal, Lug, Völkersweiler und Oberschlettenbach hinzu. Heute umfasst unser Betrieb ca. 130 ha Grünland und (meist) alte Streuobstwiesen. Der im Wasgau (im südlichen Pfälzerwald) gelegene Galloway-Zuchtbetrieb zeigt, wie sich in einer für die Region alternativen Art und Weise der Landnutzung (Mutterkuhhaltung mit Galloways) wirtschaftliche und landschaftspflegerische Interessen in Einklang bringen lassen.